FOI

Funktionelle ORthonomie und Integration

Was ist FOI ?
Die FOI geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper miteinander in Verbindung stehen. Wenn ein Gelenk nicht optimal funktioniert, hat das auch einen Einfluss auf alle anderen Gelenke. Irgendwo wird sich dann ein Schmerz entwickeln. Die Ursache des Schmerzes ist immer in einer anderen Körperregion zu suchen. Sie schalten das Licht ja auch nicht an der Lampe, sondern am Schalter an! Ihr Therapeut sucht bei Ihnen nach dem Schalter, um den Schmerz auszuschalten.

Wo sitzt der Schalter?
Der Schalter, um den Schmerz auszuschalten, ist niemals in der Region, wo sich der Schmerz befindet. Manchmal ist er sogar weit weg:

  • Ein Tennisarm kann entstehen, wenn ein Knie nicht richtig funktioniert.
  • Kopfschmerzen entstehen durch Statikveränderung des Beckens.


Die Behandlung

Da die Wirbelsäule die Achse ist, um die sich alles dreht, wird die Behandlung immer an der Wirbelsäule und am Becken beginnen. Sie sollten sich nicht wundern, dass die schmerzhafte Region nicht als Erstes behandelt wird.

Deshalb werden Sie eventuell nach der ersten Behandlung noch keine Verbesserung spüren. Wenn die Wirbelsäule wieder gut funktioniert, wird sich der Therapeut in der Behandlung ihrer schmerzhaften Region „nähern“.

Was macht der Therapeut?
Der Therapeut macht mit der Behandlung 3 verschiedene Dinge:

  • er korrigiert die Stellung einzelner Knochen zueinander
  • er korrigiert die dreidimensionale Beweglichkeit der Gelenke
  • er korrigiert die Muskelspannung


Was können Sie selbst tun, um die Behandlung zu unterstützen?

  • Sie sollten nach jeder Behandlung 15 Min. spazieren gehen
  • belastende Sportarten, wie Tennis, Joggen oder Golf, sollten die ersten 2 Tage nicht ausgeübt werden
  • auch belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben, Staubsaugen etc., sollte die ersten 2 Tage vermieden werden
  • Walking oder Nordic Walking sind dagegen sehr zu empfehlen
  • eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken